Nach dem Bürgerkrieg in Sierra Leone soll die UNO den Frieden sichern. Werner wird als Sicherheitsberater Teil dieser Mission – in einem Land, das zwar offiziell Frieden geschlossen hat, in dem Gewalt, Kindersoldaten und Terror gegen die Zivilbevölkerung jedoch noch immer allgegenwärtig sind.

Fast fünf Jahre arbeitet er für die Vereinten Nationen und erlebt hautnah, wie fragil Frieden tatsächlich sein kann. Er erzählt von Rebellen, verstümmelten Zivilisten, improvisierten Checkpoints, Evakuierungen und davon, wie internationale Kriseneinsätze tatsächlich funktionieren.

Nur kurze Zeit später führt ihn sein Weg nach Indonesien. Wenige Wochen nach dem Tsunami 2004 erlebt Werner zerstörte Städte, Massengräber und Nachbeben. Als Sicherheitsberater unterstützt er internationale Hilfsorganisationen dabei, unter extremen Bedingungen Menschen zu helfen.

Zum Abschluss spricht Werner offen darüber, welche psychischen Belastungen solche Einsätze mit sich bringen, warum funktionierende Teams oft wichtiger sind als Hierarchien und weshalb seine Familie den größten Anteil an seiner außergewöhnlichen Laufbahn hatte.

Eine Folge über Verantwortung, Führung und Entscheidungen dort, wo andere längst aufgegeben hätten.

Teil 1: Fokus auf Bundesheer, Militärpolizei und erste Auslandseinsätze.
Teil 2: Einsätze in Sierra Leone und dem Tsunami in Asien.

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