Patrick und ich kennen uns aus unserer gemeinsamen Zeit bei der WEGA. In dieser Folge erzählt er von seinem Weg zur Polizei, der WEGA Ausbildung und jenem besonderen Zusammenhalt, der entsteht, wenn man sich im Einsatz vollkommen aufeinander verlassen muss.
Wir sprechen über eine Wohnung, in der Patrick zwei getötete Kinder fand, über ein Baby, das bei einem tragischen Unfall ums Leben kam, und über eine schwer verletzte Frau, die nach ihm griff, während sie im Sterben lag.
Patrick erzählt, warum ihn gerade dieser Einsatz lange beschäftigte, wie Einsatzkräfte mit solchen Bildern umgehen und weshalb die eigene Lebenssituation verändert, wie man belastende Situationen wahrnimmt.
Nach vier Jahren bei der WEGA verließ Patrick die Polizei und wechselte in das Sicherheitsmanagement eines großen Unternehmens. Heute vermittelt er seine Erfahrungen auch in Selbstschutzseminaren.
Dabei geht es nicht um komplizierte Kampftechniken, sondern um Aufmerksamkeit, Distanz, klare Grenzen und die Bereitschaft, eine gefährliche Situation frühzeitig ernst zu nehmen.
Eine Folge über Kameradschaft, belastende Einsätze, persönliche Freiheit und die Frage, was Menschen tatsächlich wehrhaft macht.
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über den Tod und die Tötung von Kindern sowie über schwere Gewaltverbrechen.