Leila wächst im Iran auf und erlebt schon als Kind Krieg, politische Umbrüche und den Alltag einer Gesellschaft unter dauernder Unsicherheit. Später führt sie ihr Weg nach Österreich und zu den Vereinten Nationen.
Seit rund 15 Jahren arbeitet sie in Krisen- und Kriegsregionen – unter anderem in Liberia, Sierra Leone, Afghanistan sowie im Nahen und Mittleren Osten. Heute leitet sie ein UNO-Büro im Osten der Ukraine. Dort gehören Luftalarm, Schutzräume und die ständige Abwägung, wann man weiterarbeitet und wann man sich zurückzieht, zum Alltag.
Ein Gespräch über internationale Krisenarbeit, Anpassungsfähigkeit und die Frage, wie Menschen funktionieren, wenn Unsicherheit nicht Ausnahme, sondern Normalität wird.