Viele Menschen glauben, dass die größte Belastung für Einsatzkräfte während eines dramatischen Einsatzes entsteht. Mein heutiger Gast sieht das anders.
Jeremy ist seit über 20 Jahren Feuerwehrmann in den USA, Fire Captain und Ausbilder. Er ist überzeugt, dass die eigentliche Herausforderung oft erst danach beginnt – wenn man sich fragt, ob man mehr hätte tun können.
Wir sprechen über PTSD, den Umgang mit Schuldgefühlen, professionelle Einsatznachbesprechungen, Führung unter Druck und darüber, warum konsequente Vorbereitung der beste Schutz gegen mentale Belastung sein kann.
Außerdem vergleichen wir die Arbeit amerikanischer und europäischer Feuerwehren, sprechen über freiwillige Feuerwehren in den USA, Unterschiede bei Ausbildung und Einsatztaktik sowie über Stressreaktionen wie Tunnelblick, eingeschränktes Hören und den Einfluss hoher Herzfrequenz auf Entscheidungen.
Die Folge wurde direkt in Atlanta, USA aufgenommen und ist ausnahmsweise vollständig auf Englisch.
Jeremys Firma in den USA: