Nach einem schweren Erdbeben bleiben oft nur rund 100 Stunden, um Verschüttete lebend zu retten.

Christian, Hans und Heribert gehören zur AFDRU (Austrian Forces Disaster Relief Unit) – der internationalen Katastrophenhilfeeinheit des Österreichischen Bundesheeres. Sie waren bei Einsätzen in Pakistan, der Türkei, Bosnien, Algerien und dem Iran im Einsatz, wenn ganze Städte innerhalb weniger Sekunden zerstört wurden.

Christian berichtet von seinen Missionen im Iran und in Algerien, wo er erlebt hat, wie schnell Naturkatastrophen ganze Regionen verwüsten und wie entscheidend die ersten Stunden für das Überleben der Verschütteten sind.

Heribert erzählt von den Herausforderungen in Pakistan, wo die AFDRU unter schwierigen Bedingungen die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung sicherstellte – begleitet von Nachbeben und der ständigen Gefahr weiterer Erdrutsche.

Hans schildert die dramatischen Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in der Türkei, bei denen jede Stunde zählt und jede erfolgreiche Rettung neue Hoffnung schenkt.

Gemeinsam sprechen sie über die technischen und menschlichen Herausforderungen internationaler Katastropheneinsätze, über die psychische Belastung, den Zusammenhalt im Team und warum sie immer wieder dorthin zurückkehren, wo andere fliehen. Besonders bewegt hat sie die außergewöhnliche Gastfreundschaft von Menschen, die selbst alles verloren hatten und dennoch bereit waren, das Wenige, das ihnen geblieben war, mit den Helfern zu teilen.

Ein Gespräch über Verantwortung, Kameradschaft und Menschlichkeit – dort, wo Hilfe den Unterschied zwischen Leben und Tod machen kann.

Bei dieser Aufnahme war ich leider gesundheitlich angeschlagen. Trotz mehrerer Lutschtabletten ließ sich mein Husten nicht immer vollständig unterdrücken. Ich hoffe, ihr seht es mir nach.

Hier geht’s zur Folge auf: