Während viele Menschen die Covid-Pandemie nur aus den Nachrichten kannten, stand Anna jeden Tag mittendrin.
17 Jahre arbeitete sie als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson. In dieser Folge erzählt sie von ihrem Weg in die Pflege, warum Heilung nicht immer das wichtigste Ziel ist und weshalb Sterbebegleitung oft die größte Form menschlicher Fürsorge sein kann.
Als ihre Station zur Covid-Station wurde, änderte sich alles. Zwölfeinhalb-Stunden-Dienste in Schutzkleidung, Patienten, die innerhalb weniger Stunden starben, Angehörige, die sich nicht verabschieden konnten, und ein Team, das trotz Überforderung füreinander einstand.
Anna berichtet offen über Fehler, die unter extremer Belastung passierten, über Schuldgefühle, Hilflosigkeit und Momente, die sie bis heute begleiten. Gleichzeitig zeigt sie, welche Bedeutung Zusammenhalt, Professionalität und Mitgefühl selbst unter schwierigsten Bedingungen haben.
Eine eindrucksvolle Geschichte über Pflege, Verantwortung und Menschlichkeit in einer Ausnahmesituation.
Eine sehr persönliche Folge über Verantwortung, Würde und die letzten Momente eines Menschen.