Richard war 40 Jahre Polizist in Wien, davon mehr als drei Jahrzehnte im Kriminaldienst. Seine Laufbahn begann Ende der 1960er Jahre auf der Fußstreife im ersten Bezirk – ohne tragbaren Funk, häufig alleine und in einer Polizeiarbeit, die mit der heutigen kaum vergleichbar ist.
In dieser Folge erzählt Richard von einem gesuchten Gewalttäter mit einem geladenen .44-Magnum-Revolver, von einem Kollegen, der ihn in Zivil irrtümlich für einen Täter hält und ihm die Dienstwaffe an den Kopf setzt, und von einer Festnahme, bei der ein Mann plötzlich unter seinen Kopfpolster greift, eine Pistole zieht und während der Rangelei ein Schuss fällt.
Es geht aber auch um den Alltag hinter diesen Situationen: Funkstreife und Kriminaldienst, Leichenkommissionen, Tatortarbeit, Observationen, enorme Aktenberge und die Entwicklung von handschriftlicher Spurensicherung und manuell verglichenen Fingerabdrücken hin zu moderner Forensik und spezialisierten Ermittlungsgruppen.
Vor allem geht es um eine Haltung, die Richard in vier Jahrzehnten Polizeiarbeit geprägt hat: Entscheidungen müssen häufig getroffen werden, bevor alle Informationen verfügbar sind. Und manchmal erkennt man erst im Nachhinein, was man hätte anders machen können.
Ein Gespräch über Verantwortung, Erfahrung und darüber, wie sich Polizeiarbeit – und der Mensch, der sie ausübt – über Jahrzehnte verändert.
Hinweis: In dieser Folge werden unter anderem Suizid, Verstorbene und menschliche Überreste im Kontext polizeilicher Arbeit thematisiert.
In dieser Folge erzählt Richard von einem gesuchten Gewalttäter mit einem geladenen .44-Magnum-Revolver, von einem Kollegen, der ihn in Zivil irrtümlich für einen Täter hält und ihm die Dienstwaffe an den Kopf setzt, und von einer Festnahme, bei der ein Mann plötzlich unter seinen Kopfpolster greift, eine Pistole zieht und während der Rangelei ein Schuss fällt.
Es geht aber auch um den Alltag hinter diesen Situationen: Funkstreife und Kriminaldienst, Leichenkommissionen, Tatortarbeit, Observationen, enorme Aktenberge und die Entwicklung von handschriftlicher Spurensicherung und manuell verglichenen Fingerabdrücken hin zu moderner Forensik und spezialisierten Ermittlungsgruppen.
Vor allem geht es um eine Haltung, die Richard in vier Jahrzehnten Polizeiarbeit geprägt hat: Entscheidungen müssen häufig getroffen werden, bevor alle Informationen verfügbar sind. Und manchmal erkennt man erst im Nachhinein, was man hätte anders machen können.
Ein Gespräch über Verantwortung, Erfahrung und darüber, wie sich Polizeiarbeit – und der Mensch, der sie ausübt – über Jahrzehnte verändert.
Hinweis: In dieser Folge werden unter anderem Suizid, Verstorbene und menschliche Überreste im Kontext polizeilicher Arbeit thematisiert.